Scythe - Die Hüter des Todes
[Rezension]



Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen.
Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.

Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung zum Scythe berufen werden und die Kunst des Tötens erlernen, wächst zwischen den beiden eine tiefe Verbindung. Doch am Ende wird nur einer von ihnen auserwählt. Und dessen erste Aufgabe wird es sein, den jeweils anderen hinzurichten … (Verlag)




Autor: Neal Shusterman
Verlag: Fischer Sauerländer
Genre: Jugendbuch, Dystopie

Reihe: Teil 1 von 3
Teil 1: Die Hüter des Todes
Teil 2: Der Zorn der Gerechten (14.03.18)
Teil 3:

Format: Gebunden, eBook
Preis Print: 19,99€ (D)
Erscheinungsdatum: 21.09.17
Originaltitel: Scythe



Zu Scythe könnte ich so viel sagen und gleichzeitig fehlen mir die Worte... Also versuche ich, mich diesmal kurz zu fassen:

Scythe übertrifft meine Erwartungen und alle Dystopien, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Es fängt harmlos an und entwickelt sich zu einer Geschichte, die mich nicht mehr loslassen konnte. Unsere Welt in der Zukunft ist unglaublich gut gestaltet und ausgearbeitet worden, ebenso wie alle Charaktere, die in ihr Leben. Die Handlung wird mit jedem Kapitel spannender. Alle paar Kapitel gibt es überraschende Wendungen, die den Verlauf der Geschichte noch einmal komplett verändern können und bis zum Ende war mir nicht klar, wohin sich Alles noch entwickeln kann. Die Handlung wird immer ernster und auch brutaler. Es sind viele Sachen passiert, die ich so überhaupt nicht erwartet habe und ich habe dem weiteren Verlauf irgendwann alles zugetraut. Das Ende hat mich verzweifelt zurückgelassen, denn ich kann es nicht mehr abwarten, den zweiten Teil in den Händen zu halten.
Ein Pluspunkt für viele Hasser von Liebesgeschichten: In diesem Buch wird fast gänzlich darauf verzichtet (das ändert sich aber wahrscheinlich im nächsten Teil). Mich hat es auch nicht gestört, dass das diesmal gefehlt hat. Denn die Geschichte war an sich schon spannend genug.

An dieser Geschichte ist alles dran, was eine gute Dystopie für mich braucht: Eine glaubwürdige, gut durchdachte Welt, gut ausgearbeitete Charaktere und viel, viel Spannung und Wendungen! Mir hat nichts gefehlt und somit bekommt Scythe von mir volle 5 Sterne (Blumen)!








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