Percy Jackson (1) Diebe im Olymp
[Rezension]


Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen. Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen. Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer ... (Verlag)



Autor: Rick Riordan
Verlag: Carlsen
Genre: Jugend-Fantasy

Reihe: Percy Jackson
1) Diebe im Olymp
2) Im Bann des Zyklopen
3) Der Fluch des Titanen
4) Die Schlacht um das Labyrinth
5) Die letzte Göttin

Seiten: 448
Format: Gebunden
Preis: €10 (D) (Sonderausgabe)






Mit Percy Jackson habe ich mal wieder einen Glücksgriff gemacht. Der Protagonist Percy war mir von der ersten Seite an sympathisch. ich habe mit ihm mitgefühlt, mitgefiebert und mitgelacht. Seine beiden Freunde bzw. Begleiter in diesem Buch waren mir auch sehr sympathisch und allgemein alle Charaktere sind sehr echt und gut ausgearbeitet. Und die Handlung konnte mich auch sofort von sich überzeugen. Ich hatte die Filme zu der Reihe vorher schon gesehen und kannte daher die groben Handlungsstränge, aber natürlich hat das Buch da viel mehr zu bieten und unterscheidet sich in der Handlung teilweise sehr. Ich konnte vor dem Lesen noch nicht einschätzen, wie mir die Handlung rund um griechische Götter gefallen würde. Ich habe zwar schon vorher Bücher mit solchen Themen gelesen, aber meistens war ich da froh, wenn alles rund um die Göttersagen mehr im Hintergrund stand. Das ist bei Percy Jackson ganz anders und ich bin sehr froh, dass diese Geschichte mein Interesse für die griechische Mythologie wecken konnte. Ich fand die ganzen Zusammenhänge sehr interessant und habe mir (hoffentlich) auch einiges gemerkt. Die Geschichte um Percy Jackson und seine Freunde wurde sehr gut in diese Welt eingearbeitet und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Handlung konnte außerdem mit viel Spannung punkten. Diese ist auch zwischendurch nicht abgeflaut und die Geschichte hat mich so nach und nach sehr in ihren Bann gezogen.
Einen klitzekleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Die ganzen Zusammenhänge der griechischen Götter und deren Pläne sind so komplex, dass ich einige Stellen mehrmals lesen musste, um sie ganz zu verstehen. Das hat dann leider meinen Lesefluss ins Stocken gebracht. Allerdings kann es auch einfach sein, dass ich da etwas langsam von Begriff war. Außerdem wurden auch einige Begriffe genutzt, die nicht in der Gescichte erklärt wurden. Einige davon kannte ich schon, wie den Fluss Styx, aber manche waren für mich neu. Aber wenn man etwas nicht verstanden hat, kann man es auch praktischerweise hinten im Glossar nachlesen.

Insgesamt konnte mich der Auftakt zur Percy Jackson-Reihe begeistern und ich bin schon gespannt, was in den nächsten Teilen passiert. Falls es tatsächlich außer mir noch andere unter euch gibt, die diese Reihe noch nicht gelesen haben: tut es!









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