Der Weihnachtswald
Ein Wintermärchen
[Rezension]






Wenn der Weihnachtsstern am hellsten leuchtet, ist es Zeit, einander zu vergeben …
Wie jedes Jahr an Weihnachten macht sich die alleinstehende Anwältin Eva auf den Weg zu ihrer Großmutter Anna. Das stattliche Anwesen der Familie, umringt von einem Garten mit einem Wald aus Tannenbäumen, ruft viele Erinnerungen hervor. Hier wuchs Eva auf, nachdem ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen waren. Im Haus trifft sie nicht nur auf ihren Jugendfreund Philipp, sondern auch auf das Waisenkind Antonie. Während draußen ein Schneesturm tobt, verschwindet das Kind plötzlich spurlos. Auf der gefährlichen Suche nach Antonie landen Eva und Philipp unversehens in der Vergangenheit ... (Klappentext)







Autor: Angelika Schwarzhuber
Verlag: blanvalet
Genre: Roman

Einzelband

Format: Taschenbuch
Seiten: 411
Preis: 9,99€
ISBN: 9783734101366
Erscheinungsdatum: 18.09.17






Ich bin an das Buch mit der Erwartung an eine gemütliche Weihnachtsgeschichte, die sich leicht lesen lässt herangegangen. Und meine Erwartungen wurden zum Glück erfüllt...

In dieser Geschichte begleiten wir die junge Anwältin Eva auf einen Besucht bei ihrer Großmutter Anna. Diese wohnt in einem großen, schönen Anwesen, was mir gleich zu beginnt die erhoffte Weihnachtsstimmung übermittelt hat. Das Anwesen von Anna strahlt viel Gemütlichkeit aus und zum Glück spielt sich die ganze Handlung rund um und in diesem Grundstück ab. Eva liegt nicht viel an diesem Haus und hat auch nicht vor, es nach dem Tod ihrer Großmutter noch zu behalten. Und Anna ist nicht die einzige, der das Haus etwas bedeutet.

Zu Beginn der Geschichte geht es erst einmal hauptsächlich darum, was in Zukunft mit dem Anwesen von Evas Großmutter passieren soll und erfahren nebenbei etwas über deren Familiengeschichte. das fand ich einen gelungenen Einstieg, denn so kann man sich erst einmal mit der Situation vertraut machen, bevor die eigentliche Handlung beginnt. Nach einem Schneesturm findet sich Eva dann in der Vergangenheit wieder. Und zwar in demselben Haus, auch zur Weihnachtszeit, allerdings zur Zeit als ihre Großmutter Anna noch ein Kind war. Sie erlebt dort ein Weihnachten mit, dass für Anna sehr wichtig ist und erfährt, was in diesem Haus für Erinnerungen stecken. Ich selbst bin eigentlich überhaupt kein Fan von Geschichten, die in der Vergangenheit spielen, weil ich mich in diese Welt nicht hineinversetzen kann. Aber im Weihnachtswald wurde alles so gut beschrieben, dass ich mich fühlte, als würde ich die Handlung mit eigenen Augen mitverfolgen. Außerdem hat es mir viel Freude bereitet, über Annas (Groß-)Familie zu lesen und die Stimmung war richtig weihnachtlich und gemütlich. Auch die Liebesgeschichte, die hier langsam ihren Lauf nimmt, ist sehr schön umgesetzt. Sie ist nicht zu kitschig und passt sehr gut in die gesamte Handlung mit rein. Auch ein paar ernste Themen wurden gut mit eingebaut und insgesamt habe ich mich sehr bald in die Geschichte verliebt. Durch den flüssigen Schreibstil sind die Seiten sehr schnell vorbeigeflogen und die 400 Seiten ließen sich sehr schnell durchlesen. Besonders gefallen haben mir in dieser Geschichte der Prolog und das Ende, wodurch sie für mich den perfekten Rahmen hatte.

Wer noch eine gemütliche Winter- bzw. Weihnachtsgeschichte sucht, dem kann ich den Winterwald nur ans Herz legen. Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht und mit einer sehr schönen Atmosphäre punkten kann.




Vielen Dank an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!



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