Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen
Buch und Film
[Rezension]




Ein atemloser Thriller um ein Onlinespiel, das eskaliert

Eigentlich will Vee gar nicht mitspielen bei diesem neuen Online-Spiel, bei dem man ständig neue peinliche »Challenges« bekommt, die sofort ins Netz gestellt werden. Aber um einen Jungen auf sich aufmerksam zu machen, der ihr gefällt, wagt sie es dann doch. Zumal Preise locken, denen sie nicht widerstehen kann, wie zum Beispiel die Schuhe ihrer Träume. Noch dazu sieht Ian, der ihr als Spielpartner an die Seite gestellt wird, wirklich gut aus. Erst macht es Spaß. Aber dann werden die Challenges heikler und heikler, und die Fans treiben Vee dazu, immer mehr zu riskieren. Schließlich werden Vee und Ian zusammen mit fünf anderen Spielern an einen geheimen Ort gebracht, wo die letzte Runde stattfindet. Es geht um alles oder nichts und auf einmal steht ihr Leben auf dem Spiel … (Klappentext Buch)








Titel: Das Spiel ist aus, wenn wir es sagen
Autor: jeanne Ryan
Verlag: cbt

Einzelband

Genre: Jugendthriller
Seiten: 320
Format: Klappenbroschur
Preis: 14,99€ [D]
ISBN: 978-3-570-16271-2
Erscheinungsdatum: 28.10.13



Das Buch hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Ich mag Geschichten, in denen es um Wettbewerbe oder Spiele geht, was auch hier der Fall ist. Ich fand es sehr interessant, den Verlauf des Spieles Risk (Im Film und in der neuen Taschenbuchausgabe Nerve) zu verfolgen und zu rätseln, was wirklich dahinter steckt. Aber die Protagonistin war mir teilweise etwas zu naiv. Die Handlung war immer spannend, sodass ich immer weiterlesen wollte. Auch am Schreibstil habe ich nichts zu bemängeln. Die Geschichte ist flüssig geschrieben, sodass sie sich auch schnell lesen lässt. Allerdings bin ich mit dem Ende nicht zufrieden. Ich hätte mir ein Ende erwünscht, das weniger offen ist und das nicht so viele Fragen offen lässt.

Insgesamt ein gutes Buch für Zwischendurch, das mich unterhalten konnte und sich sehr leicht lesen ließ. 

                              









Den Film finde ich eigentlich sehr gut gemacht. Ich mag die Schauspieler und wie man als Zuschauer das Spiel mitverfolgt. Ich habe die Handlung mit viel Spaß und sehr gespannt mitverfolgt und werde den Film bestimmt auch noch öfter angucken. Erst einmal ist Nerve für mich also ein sehr guter Film. Als Buchverfilmung finde ich ihn allerdings nicht sehr gelungen. Ich persönlich finde es immer sehr schade, wenn Filme stark von ihren Vorlagen abweichen. Mir ist klar, dass man meist nicht alles aus einem Buch im Film übernehmen kann, sonst würden die Filme ja auch viel zu lang werden. Aber ich mag es überhaupt nicht, wenn ganz viel von dem übernommenen verändert wird. Die Challenges sind im Film ganz andere und auch die Rahmenhandlung unterscheidet sich sehr vom Buch. Letztendlich haben Film und Buch nur gemeinsam, dass Vee mit Ian als Spielpartner an Nerve teilnimmt. Da ich mich sehr auf einige der Challenges und Szenen gefreut habe, war das für mich zuerst sehr enttäuschend. Allerdings finde ich in der Verfilmung das Ende wieder besser. Es war im Buch ein Kritikpunkt, weil es mir zu offen war. Mit dem Filmende bin ich jedoch zufrieden.

Insgesamt ist Nerve für mich ein sehr guter Film, aber keine gute Buchverfilmung.
        







1 Kommentar:

  1. Hallo Marcy

    Ich habe den Film zuerst gesehen und fand ihn richtig, richtig gut. Danach wollte ich unbedingt das Buch noch lesen und da war ich dann etwas enttäuscht. Das Ende fand ich im Film nämlich auch um einiges besser. Ich habe den Film daher auch besser bewertet als das Buch :)

    Grüße, Sabrina

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