Infernale - Rhapsodie in Schwarz
[Rezension]

 
 Ich hatte geglaubt, Mörderin genannt zu werden und alles zu verlieren – meine Zukunft, meinen Freund, meine Freunde – wäre das Schlimmste, was mir passieren konnte. Aber ich habe mich getäuscht.
 
Herauszufinden, dass sie recht haben?
Herauszufinden, dass ich genau das bin?
Das ist noch viel schlimmer.
 
 
 
 
Seit Davy positiv auf das Mördergen (HTS) getestet wurde, hat sie alles verloren: ihre Familie, ihre Freunde, ihre Zukunft – und was am schlimmsten ist, sich selbst. Denn obwohl sie verzweifelt dagegen angekämpft hat, ist sie doch zu dem geworden, was sie nie sein wollte: eine Mörderin. Eine Widerstandsgruppe und ihr Anführer Caden geben ihr ein neues Ziel. Und Caden weckt Gefühle in ihr, zu denen sie glaubte, nie mehr fähig zu sein. Aber die Schuldgefühle lassen Davy einfach nicht los ... (Klappentext)
 


 
Autor: Sophie Jordan
Reihe: Band 2 von 2
Verlag: Loewe
Genre: Jugendbuch, Dystopie
Format: Hardcover
Seiten: 382
Preis: 18,95€ (D)
 
Liebe, Mord, Action
 
 
  
Die Bildrechte liegen beim Verlag

 
 
 
 
Ich habe den ersten Teil letztes Jahr direkt gelesen und fand ihn richtig gut. Dementsprechend hohe Erwartungen hatte ich dann auch an den zweiten Teil.
 
Der Einstieg fiel mir leider nicht so leicht. Ich konnte mich nicht mehr an die ganze Handlung des ersten Teils erinnern und konnte die ganzen Nebencharaktere ach nicht mehr gut in Verbindung bekommen. Da im zweiten Teil nicht mehr auf das eingegangen wird, was zuvor passiert ist, konnte ich diese Erinnerungen auch nicht wieder hervorholen. Davon war ich zunächst doch schon sehr enttäuscht, denn man hätte das wieder wie gewohnt in wenigen Nebensätzen erwähnen können.
 
Nach ein paar Seiten musste ich allerdings feststellen, dass die Handlung hier nicht mehr viel mit der Handlung des ersten Teils gemeinsam hat. Ohne spoilern zu wollen kann ich auch sagen, dass es irgendwann sehr unwichtig wurde, was vorher passiert ist und welche Rolle die anderen Charaktere haben. In diesem zweiten Teil taucht man noch einmal in eine völlig neue Geschichte ein, mit anderen Charakteren und einer anderen Liebesgeschichte. Einerseits fand ich das ziemlich gut, denn mir hat diese neue Handlung sehr gefallen und ich fand sie sehr spannend. Andererseits muss ich schon sagen, dass es wie ein großer Sprung zum ersten Teil ist, obwohl dieser nahtlos anknüpft und eigentlich keine Zeit zwischen den beiden Teilen vergangen ist. In dem Moment, in dem ich die Geschichte gelesen habe, hat mich das allerdings nicht gestört. Was mich allerdings irgendwann sehr genervt hat, war die Protagonistin. Ich mochte Davy im ersten band sehr gerne aber jetzt ist sie mir langsam doch sehr auf die Nerven gegangen. Sie hat sich die ganze Zeit geweigert, ihre Gefühle zu akzeptieren und ist immer davongelaufen.
 
 
Letztendlich bin ich aber sehr zufrieden mit dem Ende der Reihe. Ich fand es sehr spannend und entgegen meiner Befürchtungen hat mir das Ende auch sehr gefallen.
 
 
 
 
 

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