Meine happy crazy Großfamilie oder mein erster Roman mit 15 3/4
und
Ich wollte nur, dass du noch weißt...

Heute habe ich zwei Rezensionen für euch. Auf beide Bücher habe ich mich sehr gefreut, aber das eine ist leider ein Flop geworden..


Wer hat nicht schon einmal einen Brief geschrieben und darin die geheimsten Gedanken und Gefühle preisgegeben, sich dann aber doch nicht getraut, ihn abzuschicken? In ihrem Tumblr-Blog Dear My Blank postet die 16-jährige Emily Trunko anonyme Nachrichten, die eigentlich nie versendet werden sollten: herzzerreißende Liebesbriefe, zutiefst traurige Abschiedszeilen und auch Worte voller Hoffnung. Diese Texte zeigen, dass wir mit unseren Problemen nicht allein sind, und geben uns den Mut, unseren eigenen Brief vielleicht doch noch zu verschicken.



Dieses Buch hat mich zuerst nicht so angesprochen, aber als ich dann die vielen positiven Meinungen darüber gehört habe, hat es doch mein Interesse geweckt. Die Aufmachung ist sehr schön, sowohl von Außen, als auch innen. Jeder Brief hat eine bunt gestaltete Seite bekommen, die immer an das jeweilige Thema angepasst ist. Das Buch ist außerdem in verschiedene Kapitel eingeteilt, die immer ein anderes Thema behandeln, wie z.B. Freunde, Liebe, Verlust, Danke und Liebe Welt.

Es wurden wirklich viele verschiedene Briefe gesammelt und kaum einer gleicht dem anderen. Sie haben mich alle irgendwie emotional mitgenommen und mich mal glücklich und mal traurig gemacht. Es konnten mich auch einige Briefe tief berühren, gerade in dem Kapitel Verlust. Ich war oft sprachlos und wie gefangen beim Lesen. Ich wollte dieses Büchlein einfach nicht mehr aus der Hand nehmen, weil der Inhalt so überzeugend war. Gerade die Tatsache, dass diese Briefe allesamt echt sind und die Menschen wirklich in den beschriebenen Situationen sind, hat das Lesen noch viel emotionaler gemacht.



Ich wollte nur, dass du noch weißt... beinhaltet eine sehr schöne Sammlung an Briefen, die ich jedem nur ans Herz legen kann. Hier ist für jeden was dabei, und ich werde sicherlich noch öfter darin rumblättern und die ein oder anderen Briefe erneut lesen. Eine klare Empfehlung für jeden von euch, die 5/5 Punkte verdient!






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Morag Narmo (15) hat keine Lust mehr auf Schule. Sie und ihre vier jüngeren Geschwister würden eher den Kopf in den Müllschlucker stecken, als sich weiter mit akademischen Inhalten zu quälen. Die fünf sind dann allerdings doch über alle Maßen erstaunt und beglückt zugleich, als ihre Eltern sie tatsächlich aus der Schule nehmen und sich mit ihnen in das Abenteuer Home-Schooling stürzen. Aber mit fünf Kindern, zwei schwer erziehbaren Haustieren, einigen sehr exzentrischen Marotten und einem immerwährend gähnenden Loch in der Familienkasse entwickelt sich das Unternehmen unweigerlich zum Totalchaos.
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn dieses Buch war ganz anders, als ich es erwartet habe. Ich hatte eine lustige Geschichte erwartet über das leben einer chaotischen Großfamilie. Chaotisch trifft zu, aber es war nicht wirklich lustig. Es waren vereinzelt schöne Stellen dabei, an denen ich das Lesen sehr genossen habe und anfangs fand ich die Geschichte auch noch süß gemacht, aber mir hat irgendwie eine kleine Entwicklung gefehlt. Es wurde einfach meiner Meinung nach keine gute Handlung aufgebaut und es plätscherte nur so dahin, ohne an Fahrt aufzunehmen. Außerdem gab es zwischendrin ein paar Szenen, die ich mir bis jetzt noch nicht erklären kann, weil sie einfach nicht in die Geschichte reinpassten und mit dem Geschehen irgendwie auch nichts zu tun hatten. Das finde ich wirklich schade, denn die Geschichte hatte meiner Meinung nach mehr Potenzial, und der Schreibstil war auch gut. Auch das Vorwort mochte ich sehr gerne. Man hätte einfach mehr daraus machen können und vielleicht noch ein paar mehr Seiten dranhängen können.
Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Für zwischendurch ist die geschichte okay, aber mehr eben auch nicht. Von mir gibt es leider nur 2/5 Punkten.
Vielen Dank an den Verlag für dieses Rezensionsexemplar!



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