Obsidian - Schattendunkel
Rezension

Heute rezensiere ich den ersten teil der Lux-Reihe, der mir sehr gut gefallen hat!



Als Katy vom sonnigen Florida ins graue West Virginia ziehen muss, ist sie alles andere als begeistert. In dem kleinen Nest kommt sie anfangs nicht einmal ins Internet, was für die leidenschaftliche Buchbloggerin eine Katastrophe ist. Sie beschließt, bei ihren Nachbarn zu klingeln, und lernt so den atemberaubend gut aussehenden, aber unfassbar unfreundlichen Daemon Black kennen. Was Katy jedoch nicht weiß, ist, dass genau dieser Junge, dem sie von nun an aus dem Weg zu gehen versucht, ihrem Schicksal eine ganz andere Wendung geben wird ... (Klappentext)




Ich habe mich auf dieses Buch schon lange sehr gefreut, will ich schon so viel Gutes darüber gehört hatte. Mit hohen Erwartungen habe ich also mit dem Lesen von Katys Geschichte begonnen.

Der Einstieg fiel mir sehr leicht, was ich neben dem flüssigen Schreibstil auch zum Großteil der Protagonistin zu verdanken hatte. Da Katy selbst Buchbloggerin ist und gerne liest, habe ich mich schnell mit ihr identifizieren können. Katys Hobby wird oft erwähnt und in die Dialoge mit einbezogen, sodass ich an vielen Stellen über bekannte Situationen schmunzeln musste. Allgemein hat mir das die Protagonistin natürlich sehr sympathischer gemacht.

Die Handlung hat am Anfang noch nicht viel Fahrt aufgenommen, was ich aber überhaupt nicht schlimm fand. Die Dialoge zwischen Katy und Daemon bringen am Anfang einfach sehr viel Schwung mi in die Handlung sodass mir da auch nichts an Spannung gefehlt hat. So konnte man sich so erst einmal mit der Handlung vertraut machen, ohne dass es schleppend wurde. ´Die Spannung kam später außerdem noch schnell genug.

Von de Handlung her kann man natürlich sagen, dass sie Twilight sehr ähnlich ist. Allerdings nur oberflächlich: Der Aufbau scheint erst einmal sehr ähnlich, aber der Inhalt unterscheidet sich dann doch sehr. Außerdem hat mich das ähnliche auch überhaupt nicht gestört, da es auch einfach ganz anders geschrieben ist. Und in dem Bereich ähneln sich ja inzwischen alle Bücher irgendwo.

Wo mir Katy anfangs noch sehr sympathisch war und ich all ihre Handlungen nachvollziehen konnte, hat sie mich ganz am Ende etwas genervt. Die Handlung wurde zum Ende hin einfach immer spannender und ich war mir sicher, auch ein tolles Ende erwarten zu dürfen. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand nehmen und hing nur so an den Seiten... und dann kam dieses Ende. Ich werde hier natürlich auf keinen Fall spoilern aber ich war so genervt von diesem Gespräch was am Ende stattgefunden hat, dass ich das Buch kurz am liebsten in die Ecke geschmissen hätte. (Ich kann euch beruhigen: Hab ich natürlich nicht getan!)

 

Den Auftakt zur Lux-Reihe finde ich sehr gelungen, wenn man mal vom Ende absieht. Er konnte mich sehr unterhalten und fesseln und mich damit absolut von sich überzeugen. Für Fans von Fantasybüchern mit Liebesgeschichte sehr zu empfehlen!








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