Nixenjagd von Susanne Mischke

Bei einem mitternächtlichen Badeausflug kippt die ausgelassene Stimmung, als plötzlich eine aus der Clique fehlt: Katrin ist auf den See hinausgeschwommen und nicht zurückgekehrt. Ein Badeunfall? Franziska, Katrins beste Freundin, kann das nicht glauben. Doch auf der Suche nach der Wahrheit gerät sie in Gefahr und muss bald feststellen, dass sie niemandem trauen kann - nicht einmal  sich selbst ...
 
 

 
 
 
 
 
 
Der Einstieg in Nixenjagd fiel mir sehr leicht, da der Schreibstil von Susanne Mischke sehr leicht ist und es kein nerviges Vorgeplänkel gab. Allerdings fand ich die Geschichte zu Beginn noch nicht so spannend - mir hat einfach der Thriller darin gefehlt. Zur Mitte hin hat sich das allerdings geändert. Dort wurde es sehr spannend. Allerdings hat es dann damit angefangen, dass ich stellenweise sehr genervt von der Protagonistin Franziska war, da sie manches offensichtliche nicht gesehen hat und teilweise zu naiv war. Dadurch, dass diese Geschichte abwechselnd aus sehr vielen Perspektiven erzählt wird, weiß man oft schon mehr als die Protagonistin und wird in seinem Verdacht in eine bestimmte Richtung gelenkt. Dadurch war ich mir im letzten Viertel ziemlich sicher zu wissen, wer hinter alldem steckt und habe mich oft geärgert, warum denn keiner die offensichtliche Lösung sieht. Mag wohl daran liegen, dass ich völlig falsch lag. Dass die Autorin es schafft, einen so zu täuschen, fand ich richtig gut. Vor allem am Ende macht es das Ganze ziemlich spannend, weil man sich natürlich immer denkt "Nein tu das nicht! Das ist eine Falle!" und mit der Protagonistin mitfiebert.
 
Dieser Arena-Thriller konnte mich wieder mehr fesseln als so manch andere aus der Reihe. Er ist ab der Mitte voller Spannung und Nervenkitzel. Kein Thriller den man gelesen haben muss, aber meiner Meinung nach definitiv ein guter Thriller für zwischendurch.
 
 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen