Jackaby - Wie Sherlock Holmes? Oder doch ganz anders?

New Fiddleham 1892: Neu in der Stadt und auf der Suche nach einem Job trifft die junge Abigail Rook auf  R. F. Jackaby, einen Detektiv für Ungeklärtes mit einem scharfen Auge für das Ungewöhnliche, einschließlich der Fähigkeit, übernatürliche Wesen zu sehen. Abigails Talent, gewöhnliche, aber dafür wichtige Details aufzuspüren, macht sie zur perfekten Assistentin für Jackaby. Bereits an ihrem ersten Arbeitstag steckt Abigail mitten in einem schweren Fall: ein Serienkiller ist unterwegs. Die Polizei glaubt, es mit einem gewöhnlichen Verbrecher zu tun zu haben, aber Jackaby ist überzeugt, dass es sich um kein menschliches Wesen handelt ...
 
 

 
 
 
 
 
Bei Jackaby war ich mir zuerst noch unsicher, ob ich es lesen soll oder nicht. Einerseits spielt es in er Vergangenheit und mit solchen Settings kann ich normalerweise überhaupt nichts anfangen. Andererseits erinnerte mich die Beschreibung ein bisschen an Sherlock Holmes, was meine Neugier schnell geweckt hat. Dass diese Geschichte in der Vergangenheit spielt, hat mir schon nach ein paar Seiten nichts mehr ausgemacht. Man bekommt davon nur wenig mit, da die Handlung viel mehr auf Jackaby und den Fall gerichtet ist.
 
Jackaby war mir ein sehr sympathischer Charakter, der tatsächlich etwas von Sherlock hat. Er ist einfach ziemlich verrückt, und solche Charaktere mag ich sehr gern. Bei der Protagonistin Abigail hingegen hat mir die Tiefe ein wenig gefehlt. Sie wurde für meinen Geschmack etwas zu oberflächlich beschrieben, wodurch ich keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen konnte. Es war mir sogar schon fast egal, wenn sie in irgendwelche Probleme geraten ist und ich finde Jackaby einfach viel interessanter. Die Handlung aus seiner Sicht zu erleben, wäre vielleicht sehr spannend gewesen, allerdings wäre dann vielleicht dieses ganze Mysteriöse um seine Person verloren gehen. So viel zu den Personen.
 
Zu Beginn fand ich die Geschichte noch ziemlich lau. Mir hat die Spannung gefehlt, die Protagonistin war wie erwähnt nicht die Beste und ich war etwas verwirrt von den Fantasyelementen in der Handlung. An das Fantastische in der Geschichte musste ich mich erst einmal gewöhnen, da es mir am Anfang noch sehr fehl am Platz vorkam. Daran konnte ich mich aber im Laufe der Geschichte noch gut gewöhnen.
 
Erst auf den letzten Seiten konnte mich Jackaby für sich gewinnen. Da war so eine tolle Atmosphäre am Ende, dass ich mir sicher war, dem nächsten Teil noch eine Chance z geben.
 
Eine Geschichte die mich zwar nicht von sich überzeugen konnte, aber viel Potenzial hat und mit Detektiv Jackaby einen sehr interessanten Charakter mit sich bringt.
 
 
 

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