[Rezension] Dylan und Gray

Hey ihr Buchverrückten!
Heute habe ich mal wieder eine Rezension für euch..
 
Diese habe ich schon im Sommer geschrieben, aber irgendwie nie gepostet.


Gray ist ein cooler Typ. Er interessiert sich nicht sonderlich für das, was um ihn herum passiert. Dylan ist das pure Gegenteil: Sie sprüht vor Energie und will aus jedem Tag etwas Besonderes machen. Die beiden könnten nicht unterschiedlicher sein - und doch lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. In Dylans klapprigem Auto erkunden sie die Wüste, schreiben eine Ode auf einen Kaktus und adoptieren einen zotteligen Hund. Doch irgendwann ist der Sommer zu Ende, und die beiden müssen erkennen, wie leicht es ist, sich zu verlieben - und wie viel schwerer es sein kann, sich zu verzeihen und wiederzufinden, wenn man sich einmal verloren hat. (Quelle)
Ich wusste vor dem Lesen nicht was ich für eine Geschichte erwarten sollte, da das Buch keinen Klappentext hat. Ich wusste lediglich, dass es eine Liebesgeschichte ist.
Da ich von Katie Kacvinskys Maddie-Reihe sehr begeistert war (bzw. bin – diese Reihe ist einfach klasse!), hatte ich allerdings ein sehr gutes Buch erwartet. Anfangs war es das auch – der Schreibstil war wie erwartet sehr gut, die Protagonisten waren mir sympathisch und die Geschichte an sich war auch eigentlich ganz schön.
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Dylan und Gray erzählt. Die beiden sind das komplette Gegenteil voneinander aber Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an.
Ich fand die Geschichte von Dylan und Gray an sich sehr schön. Es gab auch viele sehr schöne Stellen, die zum Nachdenken anregen. Doch etwa in der Mitte des Buchs fing es an, dass ich irgendwann nur noch genervt von den Protagonisten war. Ich hatte das Gefühl, dass sie sich an vielen Stellen immer wieder nur wiederholt haben und sich alles nurnoch um ein Thema drehte. Außerdem konnte ich ihre Gedanken und Handlungen nicht mehr nachvollziehen und habe oftmals nurnoch den Kopf geschüttelt. Somit war die Geschichte irgendwann immer entweder nervig oder einfach langweilig.
Die Geschichte fängt sehr gut an, kommt aber am Ende nicht mehr wirklich voran. Deswegen gibt es für dieses Buch von mir drei von fünf Blumen.


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