♥ Meine Buchtipps für den Winter ♥

 Hey ihr Buchverrückten da draußen!
 
Ich habe ja in letzter Zeit nur wenig gebloggt, aber ich wollte euch nicht ohne einen neuen Post in die Weihnachtszeit entlassen.. Deshalb zeige ich euch heute drei Bücher, die ich in den letzten Wochen gelesen haben und die meiner Meinung nach perfekt sind, um sich bei diesem Schmuddelwetter gemütlich mit einer Tasse Tee in ihnen zu verkriechen.
 
 
 

 
 
 
 
 Vertrau oder stirb
 
Stell dir vor, du bist allein im Haus. Plötzlich steht ein Mann vor dir. Er behauptet, dein Lebensgefährte zu sein. Aber du hast keine Ahnung, wer er ist. Und nichts in deinem Zuhause deutet darauf hin, dass jemand bei dir wohnt. Er redet auf dich ein, dass du doch bitte zur Vernunft kommen sollst. Du hast Angst. Und du verspürst diesen unwiderstehlichen Drang, dich zu wehren. Ein Messer zu nehmen. Bist du verrückt geworden?
 
Stell dir vor, du kommst nach Hause, und deine Frau erkennt dich nicht. Sie hält dich für einen Einbrecher. Schlimmer noch, für einen Vergewaltiger. Dabei willst du sie doch nur beschützen. Aber sie wehrt sich, sie verbarrikadiert sich. Behauptet, dich niemals zuvor gesehen zu haben. Sie hält dich offensichtlich für verrückt. Bist du es womöglich?
 
Eine Frau. Ein Mann. Je mehr sie die Situation zu verstehen versuchen, desto verwirrender wird sie. Bald müssen sie erkennen, dass sie in Gefahr sind. In tödlicher Gefahr. Und es gibt nur eine Rettung. Sie müssen einander vertrauen...
(Klappentext)
 
Ich fand Ursula Poznanskis Bücher bis jetzt immer sehr spannend und finde auch ihren Schreibstil richtig gut. Zusammen mit Arno Strobel hat sich daran auch nichts geändert. Die Geschichte ist abwechselnd aus den zwei Perspektiven der Protagonisten geschrieben, wobei sich hier Szenen aus der jeweils anderen Sicht wiederholen. Dadurch ist es aber keinesfalls langweilig geworden, weil die beiden Protagonisten eben total verschiedene Sichten haben. man merkt auch nicht, dass die beiden Sichten abwechselnd von den beiden Autoren geschrieben wurde, denn der Schreibstil geht nahtlos durch. In beide Protagonisten konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und fand sie sympathisch, was die sowieso schon sehr stark vorhandene Spannung noch einmal verstärkt hat. Die Spannung zieht sich durch die ganze Geschichte und steigert sich zum Ende hin immer mehr, was ich sehr gut fand und weswegen ich das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Die Auflösung am Ende hat mich dann sehr schockiert, da sie sehr realistisch ist und hier auch auf jeden Fall in echt so passieren kann. Allerdings war mir das Ende ein bisschen zu offen. Es wurde zwar alles aufgeklärt, allerdings wiederruft der Epilog das wieder etwas.
 
 
Und jetzt zu meinem zweiten Buchtipp..
 
 
 Die Welt, in der du lebst, existiert nur in deinem Kopf - doch was, wenn jemand mit deinen Gedanken spielt? Was ist virtuell, was ist real? In Lunas Welt lässt sich das kaum noch auseinanderhalten: virtueller Unterricht, Dates und Sport als Avatar, sogar das Parlament tagt digital. Nur Luna bleibt offline. Sie ist eine Verweigerin, seit ihre Mutter vor Jahren in einem Online-Spiel starb. Umso überraschter ist Luna, als sie von der mächtigen Firma PareCo zu einem Einstufungstest eingeladen wird - und einen er begehrten Programmierer-Jobs erhält. Warum hat die Firma so ein großes Interesse an ihr? Als Luna den begabten Hacker Gecko kennenlernt, beginnt sie, die von PareCo erschaffene Welt immer mehr zu hinterfragen. Doch dann ist Gecko auf einmal verschwunden, und Luna kann sich nicht mehr an ihn erinnern. (Klappentext)
 
 Mind Games war mein erstes Buch von Teri Terry, aber es hat mich sofort durch seinen tollen Schreibstil überzeugen können. Die Geschichte ließ sich sehr flüssig und schnell lesen und auch an Spannung hat es nicht gefehlt. Die Protagonistin war sehr sympathisch beschrieben und ich konnte mich sofort in sie hineinversetzen. ich habe mich vor dem Lesen sehr auf das dystopische in diesem Buch gefreut (Dystopien sind einfach mein Lieblingsgenre :D ), allerdings wurde mir die Welt hier viel zu wenig beschrieben und man weiß auch nicht, wie es zu diesem System gekommen ist. Daher konnte ich mir das Ganze nicht wirklich gut bildlich vorstellen, was wirklich schade ist, da ich die Geschichte ansonsten sehr gut finde. das sehr unvorhersehbare Ende hat das Ganze wieder etwas ausgeglichen. Ich fand es einfach so schockierend, dass es mir immer noch dauernd ins Gedächtnis kommt.
 
Eine fesselnde Dystopie, die einem noch lange im Gedächtnis bleibt.
 
 
 
 Und der dritte und letzte Buchtipp heute ist:
 
 
Sarah Layken flieht vor der Realität - doch vor welcher?
Ein Junge will ihr helfen - doch woher weiß er von ihrem Problem?
Kein Leben ist wie das andere - doch welches ist das richtige?
 
Um das richtige Leben zu finden, um ihre Liebe wiederzutreffen, um ihren Bruder vor einem Unglück zu bewahren, muss Sarah Layken die gleiche Situation wieder und wieder durchleben. Sie kann sich immer wieder für ein neues Leben entscheiden, aber sie kennt vorher niemals den Preis, den sie dafür bezahlen muss.
 
Ich kannte Rainer Weckwerths Schreibstil schon von seiner Labyrinth-Trilogie, aber auch in diesem Buch hat er mich wieder überrascht: Sein Schreibstil ist sehr leicht und flüssig zu lesen und das Buch war schon von Anfang an spannend geschrieben. Die Spannung hat sich schnell gesteigert und somit war der Einstieg in die Geschichte sehr leicht. Zwischendurch gibt es manchmal kleine Spannungsabfälle, aber die Spannung wird immer schnell wieder aufgebaut. Ich konnte mich teilweise gut in die Protagonistin hineinversetzen, teilweise konnte ich ihre Gedanken und Handlungen aber auch nicht nachvollziehen. Dennoch habe ich mit ihr migefiebert und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen, denn ich wollte unbedingt erfahren wie die Geschichte endet.
Die Grundidee bzw. das Thema des Buchs hat mich sehr interessiert und ich habe mich gefreut, dass das Thema auch in der Geschichte noch einmal erklärt wurde (Ich kann euch jetzt nicht von dem Thema des Buchs erzählen, weil ich sonst spoilern würde).
Das Ende der Geschichte war mir leider etwas zu offen (irgendwie ist es nur so ein halbes Ende), aber ich hoffe, dass es eine Fortsetzung geben wird.
 
 
Das waren meine drei Buchtipps. Kennt ihr sie und wenn ja, wie haben sie euch gefallen?
 
 
 


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