[Rezension] Schau mir in die Augen, Audrey.. Jahreshighlight ♥

Hey ihr Buchverrückten! ♥
 
 Heute erfahrt ihr, warum mir das Buch "Schau mir in die Augen, Audrey" so gut gefallen hat...


 
 


Audrey ist Mitglied einer ziemlich durchgeknallten Familie: Ihr Bruder ist ein Computernerd, ihre Mutter eine hysterische Gesundheitsfanatikerin und ihr Vater ein charmanter, ein bisschen schluffiger Teddybär. Doch damit nicht genug – Audrey schleppt noch ein weiteres Päckchen mit sich herum: Nämlich ihre Sonnenbrille, hinter der sie sich wegen einer Angststörung versteckt. Bloß niemandem in die Augen schauen! Als sie eines Tages auf Anraten ihrer Therapeutin beginnt, einen Dokumentarfilm über ihre verrückte Familie zu drehen, gerät ihr immer häufiger der gar nicht so unansehnliche Freund ihres großen Bruders vor die Linse – Linus. Und langsam bahnt sich etwas an, was viel mehr ist, als der Beginn einer wunderbaren Freundschaft ...

Ich habe schon vorher ein Buch von Sophie Kinsella gelesen und fand das auch ganz gut. Als ich dann erfahren habe, dass die Autorin ihr erstes Jugendbuch veröffentlicht hat, war für mich sofort klar, dass ich es lesen muss. Und wenn ich die Autorin nicht schon gekannt hätte, wäre mir das Buch bestimmt durch seine schöne Gestaltung gleich ins Auge gefallen.
 
Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich mir von dem Buch eine leichte, lustige Sommergeschichte erhofft. Deswegen war es auch nicht schlimm, dass das Buch nicht so viele Wendungen enthielt, denn das hatte ich ja gar nicht erwartet. Dennoch konnte ich das Buch (bzw. meinen eReader :D) kaum noch aus der Hand legen, nachdem ich damit begonnen hatte. Ich wollte einfach die ganze Zeit über wissen, wie es mit Audrey weitergeht, also ob sie ihre Angststörung in den Griff bekommt usw..
 
 

"Unser Familienleben funktioniert ganz ähnlich wie das Wetter. Es gibt Hoch- und Tiefdruckgebiete, Windstille und orkanartige Böen. Manchmal ist der Himmel tagelang strahlend blau, dann wieder wolkenverhangen oder es bricht wie aus dem Nichts ein Gewitter los"


Der Schreibstil hat mir in diesem Buch wieder besonders gut gefallen. Die Geschichte war total schnell zu lesen und hatte einige witzige Stellen, an denen ich mir das Lachen nicht verkneifen konnte. Das lag an Audreys durchgeknallter Familie, die wirklich sehr lustig dargestellt wurde.
Audrey war mir von Anfang an sehr sympathisch. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzen und obwohl die Geschichte so lustig geschrieben ist, gab es auch viele Stellen, an denen sie mir einfach nur Leid tat. Die Ernsthaftigkeit hat hier also keineswegs gefehlt und es war interessant, Audreys Umgang mit ihrer Krankheit zu erfahren.  Ich finde es nur schade, dass wir am Ende nicht erfahren haben, was dieses Ereignis war, von dem die ganze Zeit die Rede war und das zu ihrer Angststörung geführt hat.

 Ein durchgehend lustiges Buch dass sich sehr leicht lesen lässt. Das Buch ist ein echter Pageturner und ich kann es nur jedem empfehlen, besonders als Sommerlektüre.
Auf jeden Fall eins meiner Jahreshighlights
 
 
 
 
Ein großes Dankeschön an den Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars!
 
Leseprobe  
 
 

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